französisch-italienische Küche für die ganze Familie
 
Dat Hüsselhus, Hauptstraße 12, 21644 Sauensiek, Tel: 04169 - 15 15, Mail: landhaus@huesselhus.de
 
Öffnungszeiten: Mi. - Sa. ab 17.00 Uhr, So. ab 12.00 Uhr, andere Zeiten nach Vereinbarung. Mo. und Di. Ruhetag
 
 
 
Historie
     
DAT HÜSSELHUS - WO REGIONALE GESCHICHTE GREIFBAR IST.
     
Schon 1105, als ein Großteil der deutschen Städte entstand, wurde Sauensiek als "Suwensic" erwähnt. Es bildete ein eigenes kleines Gericht für die Dörfer Bockhorst, Bredenhorn und Löhe.
     
Historische Bedeutung bekam Sauensiek bei der 1821 begonnenen Vermessung des Königreichs Hannover. Der nahe gelegene Litberg, der fussläufig vom Hüsselhus erreichbar ist, diente Carl Friedrich Gauß als Basis für seine Peilungen.
     
Mit 64,8 m über NN ist der Litberg die höchste Erhebung im Landkreis Stade, entstanden aus einer eiszeitlichen Moräne. Vom 25 m hohen Aussichtsturm, dem "Gauß-Turm", bietet sich ein weiter Blick über die Elbgeest bis nach Hamburg hinein.
     

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Zur Erinnerung an Carl Friedrich Gauß und seine Vermessungen zierte der Litberg bis zur Einführung des Euro den 10-DM-Schein.
 
Ein früherer Pächter des Hüsselhuses nutzte die Bekanntheit des Litbergs zu einem humorvollen Event: "Die Tour auf den Litberg - Versuch einer Erstbesteigung über den SO-Grat"
 
Bei schönem Sommerwetter ist die Litberg-Tour ein netter Ausflug, der sich mit einem gepflegten Abendessen im Hüsselhus angenehm abrunden lässt.
 
Das Hüsselhus wurde 1813 vom Besitzer des Hofes Nr 1, dem "Ilmers-Hus", für seine Landarbeiter, die sogenannten "Häuslinge" erbaut. Daher stammt der Name.
 
Bis 1976 beherbergte es vorwiegend Landarbeiterfamilien, die dort zur eigenen Versorgung auch eigenes Vieh hielten und einen großen Gemüsegarten bewirtschafteten.
 
Der Gemüsegarten befand sich auf der heutigen Grasfläche neben dem Haus, die im Sommer für die Außengastronomie im Grünen genutzt wird.
     

Das Hüsselhus als Landarbeiterhaus mit dem Gemüsegarten
 
10. September 2016: ein besonderer Gast!
Marlies Rice, geb. Neubacher, heute Killeen Texas USA, besucht ihr Geburtshaus.
     

Umbau 1978 - hier entsteht der heutige große Gastraum
    
1978/79 wurde das Hüsselhus von der Familie Nikolaus Klindworth zu einem Restaurant umgebaut, das am 7. Juni 1979 eröffnet wurde.
 
Aus der Diele, wo ursprünglich auch das Vieh gehalten wurde, entstand der heutige Gastraum.
 
Bei dem Umbau wurde besonders darauf geachtet, die alte ursprüngliche Bauweise möglichst zu erhalten.
 
Das Hüsselhus wurde zunächst von der Familie Klindworth und später von verschiedenen Pächtern als Restaurant mit gehobener Küche geführt.
 
Nach zwei Jahren "gastronomischer Pause", wird diese Tradition nun durch die neuen Pächter Cristina Schumacher und Uwe Witzke als Bistro - Ristorante weitergeführt.
 
A la Carte oder Amuse Bouche-Menü, in Rotwein geschmorte Kalbsbäckchen oder hauchdünne Pizza Frutti di Mare ...
 
Die italienisch-französisch geprägte saisonale Speisekarte wird Sie immer wieder durch kulinarische Raffinesse beeindrucken.
     
Auch für private oder betriebliche Feiern bietet das heutige Hüsselhus einen stilvollen Rahmen in historischem Ambiente.